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Felchen auf der Alb, in der Donau?


Als ich mir diese Frage stellte, da war ich zuerst einmal ratlos.

Als erstes versuchte ich, den wissenschaftlichen Namen der Felchen herauszufinden. Auf deutsch heißen sie Große Maränen.

Dann versuchte ich Kollegen mit Arbeitsschwerpunkt Paläontologie anzumailen. Da kam etwas rüber:
"Felchen sind ein Zuchtergebnis der Menschen. Damit wäre das zeitliche Auftreten dieser leckeren Osteichthyes mit dem Beginn der konsequenten Domestikation verbunden. Das dürfte dann frühestens so vor 10.000 Jahren der Fall gewesen sein. In freier Wildbahn kommen die Ahnen und näheren Verwandten auch noch vor, allerdings ziemlich dezimiert und nur noch in
wenigen Seen von Schleswig und von der ostpreussischen Seenplatte (wo genau?). Diese heissen Maraenen, bitte nicht verwechseln mit Muraenen und das sind auch keine Gletscherablagerungen!."

Da der Arbeitsschwerpunkt des Kollegen in der Paläontologie liegt, kann ich den Hinweis auf Gletscherablagerungen natürlich verstehen.

Im Tertiär der Molasse sollte man Felchen also nicht autochthon finden.

Aber vielleicht deren Vorfahren?

Einer der Felchen meinte dazu: "Es gibt Felchen auch noch in der Ostsee..."


Biologen haben 2003 im Stechlinsee in Brandenburg eine neue Art entdeckt, den Fontane-Fisch.

Eine weitere Fischrarität: Die getigerte Hommingberger Gepardenforelle

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